Tyra Banks verklagt Netflix: Der Streit um die 16 Minuten
Tyra Banks und Netflix stehen wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung im Clinch. Der Streit dreht sich um 16 Minuten aus einer dreieinhalbstündigen Doku.
Tyra Banks hat rechtliche Schritte gegen Netflix eingeleitet, weil ihr in der Doku "The Last Dance" 16 Minuten ihrer Auftritte ohne Genehmigung verwendet wurden.
Die Doku über Michael Jordan und die Chicago Bulls hat sich als hitziges Diskussionsthema etabliert, doch der Streit über Banks' Clips könnte dem Projekt einen weiteren Tiefschlag versetzen. Die Kluft zwischen dem, was Künstler als ihre Rechte betrachten, und dem, was Streaming-Plattformen für akzeptabel halten, wird immer deutlicher.
Banks, bekannt aus dem Modelgeschäft und als Moderatorin, führt an, dass diese 16 Minuten aus einer dreieinhalbstündigen Doku entscheidend für ihre Karriere waren. In ihrer Klage argumentiert sie, diese Ausschnitte seien nicht nur willkürlich gewählt, sondern hätten auch den Zweck verfolgt, ohne ihre Zustimmung von ihrem öffentlichen Image zu profitieren. Ob die Gerichte dieser Sichtweise folgen werden, bleibt abzuwarten. Interessant wird auch sein, wie Netflix auf diese Vorwürfe reagieren wird, die den großen Streaming-Markt in ein neues Licht rücken könnten. Die Frage bleibt: Wem gehören die Rechte an der Erinnerung?
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